WordPress Spamfilter – Akismet oder Captcha?

WordPress Spamfilter – Akismet oder Captcha? Spätestens, wenn man in den Suchmaschinen erscheint, bekommt man die ersten Spam-Kommentare. Aber nicht nur Spam-Kommentare, auch Formular-Spam kann nerven. Jeden Tag Mails löschen ist Zeitverschwendung, denn Akismet und Captcha können helfen. Dabei haben beide ihre Vorteile.

WordPress Spamfilter – Was ist Akismet?

Akismet ist ein WordPress-Plugin, welches Spam durch Kommentare und Formulare herausfiltert, bevor er im Posteingang erscheint. Dabei ist Akismet ein Dienst, der mittlerweile auch professionell genutzt werden kann. Dabei entrichtet man einen regelmäßigen Betrag sobald man eine Website professionell betreibt. Dieses Geld ist gut angelegt. Für alle anderen ist der Spamfilter Akismet aber nach wie vor kostenlos.

Nachdem man das Akismet Plugin installiert hat, registriert man sich auf der Website von Akismet und bekommt einen Api-Code, den man dann im Admin-Bereich einfügt. Danach kann man sich erst einmal beruhigt zurücklegen.

Allerdings sollte man bei Akismet schon regelmäßig in die gefilterten Kommentare schauen, denn manchmal landet doch ein Kommentar im Spamfilter, der da eigentlich nicht hin gehört. Den kann man dann aber ganz einfach wieder freigeben. Diese Art von Falsch-Filterung kann man durch Captcha verhindern.

WordPress Spamfilter – Was ist Captcha?

Captcha kennt eigentlich jeder. Vielleicht nicht unter dem Namen. Sobald man z.B. bei Google eine E-mail-Adresse anlegt, muss man einen Captcha-Code eingeben, bevor man den Auftrag absendet. Meistens muss man das zweimal tun, weil man diese Captcha-Buchstaben schlecht lesen kann. Das ist allerdings auch die Idee dahinter, denn das bedeutet, dass auch Maschinen diese Buchstaben nicht lesen können. Zum Glück gibt es aber auch Plugins, die nicht Buchstaben zeigen sondern aus Captcha eine einfache Rechenaufgabe machen.

WordPress Spamfilter - Akismet oder Captcha?

WordPress Spamfilter - Akismet oder Captcha?


Hat man also ein Captcha-Plugin, braucht man kein Akismet mehr und damit filtert man auch keine Kommentare heraus, die eigentlich seriös waren.
Dahingegen kann es durch Captcha passieren, dass User keine Kommentare mehr schreiben, man manche User also abschreckt.

Die beste Lösung ist es sich die verschiedenen Captcha-Plugins anzuschauen und sich dann für das zu entscheiden, welches einem selbst am besten liegt. Meistens hat man denselben Geschmack wie die eigene Zielgruppe. Ggf. kann man auch seine User entscheiden lassen und einfach im Vergleich die Kommentare zählen, die über einen bestimmten Zeitraum geschrieben werden.

Meine Empfehlung ist das Plugin namens Captcha. Die Installation funktioniert einfach über Plugins/Installieren und aktivieren.

Wie hast Du Dich entschieden? Captcha oder Akismet als WordPress Spamfilter? Schreibe einen Kommentar…

4 Gedanken zu „WordPress Spamfilter – Akismet oder Captcha?

  1. Stefan

    Also ich habe bie beste Erfahrung mit Antispam Bee gemacht. Ich nutze nur dieses Plugin und habe null Spam Probleme. Akismet fliegt bei Neuinstalationen direkt raus bei mir. Mag sein, dass es mittlerweile gut ist, doch mit meiner Lösung bin ich sehr zufrieden.

    LG Stefan

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  2. Kristian

    Ich habe mich für ein Captcha-Plugin entschieden. Also bevor jemand einen Kommentar bei mir setzen kann, muss er ne kleine Rechenaufgabe lösen. Jedoch kommen immer noch viele Spamkommentare an … :-/

    Antworten
    1. Chris Andersen

      @Kristian
      damit erhöhst Du schonmal die potienzielle Qualität Deiner Kommentare. Guter Ansatz. Vielleicht sollte man es einmal mit Integralrechnung probieren, daran scheitern dann wahrscheinlich auch die Spamroboter ;-)

      Im Ernst… ich glaube man muss den Spam positiv sehen, wenn man nicht zuviel Zeit damit verschwenden will. Das bedeutet doch nur, dass die Website genügend Traffic hat, dass sie für die Spamkriminellen auch interessant wird.

      Wenn man zuviel Zeit investiert, um Spam abzuwehren, fehlt einem die Zeit an anderer Stelle und außerdem, um bei diesem Beispiel zu bleiben, verhindert man, dass man viele Kommentare und damit zusätzlichen Traffic bekommt, weil es dem User irgendwann nervt immer noch mehr Captcha-Felder auszufüllen.

      BG Chris :-)

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