WordPress Kommentare – Namenseingabe erzwingen

Will man bei WordPress Kommentaren die Namenseingabe und E-mail-Eingabe erzwingen, verlangt man nur etwas, dass sowieso der Netiquette entspricht. Die Frage ist nur, ob das Erzwingen auch OK ist ;-). … und braucht man ein Plugin dafür? Man hat praktisch beide Optionen bei WordPress, wie hier gezeigt wird.

WordPress Kommentare – Namenseingabe erzwingen

Glücklicherweise braucht man kein zusätzliches Plugin für Kommentar-Einstellungen, da die Kommentar-Einstellungen bzw. Diskussions-Einstellungen ursprüngliche WordPress-Funktionen sind. Unter Einstellungen/Diskussion/Weitere Kommentareinstellungen findet man den Punkt: Benutzer müssen zum Kommentieren Name und E-Mail-Adresse hinterlassen. Hakt man die Checkbox an, hat man hier auch schon die wichtigste Einstellung getroffen. (Speichern nicht vergessen ;-))

WordPress-Kommentare - Namenseingabe erzwingen

WordPress-Kommentare - Namenseingabe erzwingen

Wenn man nicht selbst zwingende Gründe sieht Kommentare nicht zuzulassen, sollte die Grundeinstellung zum Einstellen der Kommentarfunktionen möglichst freizügig sein, also nicht soviel erzwingen, um dem User möglichst viele Freiheiten zu gewähren. Dann fühlt sich der Benutzer auf der WordPress-Website wohl. Das heißt natürlich auch, dass man den User nicht auch noch dazu zwingt sich vor dem Kommentieren zu registrieren.

Eine weitere Motivation für den User Kommentare zu schreiben, ist, dass der Neueste Kommentar oben steht. Auch diese Einstellung kann man hier im Pulldown-Menü vornehmen. Außerdem sollte man nur maximal 2 Links zulassen. Das reicht eigentlich, um Dinge zu erklären. Alle Kommentare, die mehr Links enthält ist meistens Werbung.

Alle weiteren Kommentar-Einstellungen sollte man entsprechend der oben erwähnten Freizügigkeit treffen. Wie und warum hast Du Deine Kommentar-Einstellungen vorgenommen? Schreibe einen Kommentar…

5 Gedanken zu „WordPress Kommentare – Namenseingabe erzwingen

  1. Jonas

    Ich finde es reicht, wenn man die Mailadresse optional macht. Wer Gravatar nicht nutzen möchte kann sich die Angabe sparen.

    Das mit der gestiegenen Qualität verstehe ich nicht. Woraus leitest Du das ab? Dass die Leute wegen der reduzierten Anonymität qualitativere Beiträge schreiben? Dann könnte man auch einfach eine Mailadresse erfinden und reinschreiben …

    Antworten
    1. Chris Andersen

      @Jonas
      das kommt sicherlich darauf an, mit welcher Zielgruppe man arbeitet. Man bietet einen höheren Informationswert und Seriositätsgrad für alle an der Diskussion Beteiligten, wenn man E-mail und Website darstellt.
      In manchen Zielgruppen ist das vielleicht nicht so wichtig, kann aber auch zu einer gewissen Oberflächlichkeit und damit zu Qualitätsverlust führen.

      Meine Ableitung ist, dass ich, wenn ich meinen vollen Namen und meine E-mail-Adresse dazuschreibe auch implizit ausdrücke, dass ich mit meinem Namen dafür einstehe, was ich schreibe. Vielleicht ist das ein wenig altmodisch, aber für mich OK. Ich bin ja kein moderner Politiker. Verstärkt wird das durch die Qualität der E-mail-Adresse. Wenn z.B. einen Firmen-E-mail-Adresse benutzt wird, hat man ja noch mehr Verantwortung, wenn man irgendwo etwas schreibt. Man übernimmt also Verantwortung für das, was man schreibt.

      Letztlich hat heute ja doch jeder mehrere E-mail-Adressen und ist sich schon bewusst, wann er welche benutzt.

      Das mit dem Zwang hört sich auch schlimmer an, als es ist. Ich denke, wenn man dem User dafür Vorteile der Selbstdarstellung mit Gravatar oder Link bietet bzw. der User seinen Beitrag noch korrigieren kann, bekommt er sehr viel dafür zurück, dass er seine E-mail-Adresse angibt.

      …und so schlimm ist es ja nicht seine E-mail-Adresse anzugeben. Der Website-Betreiber kann sowieso nichts damit anfangen, wenn er kein Double-Opt-In verlangt.
      BG Chris :-)

  2. Jonas

    Also die zwanghafte Eingabe der Mailadresse find ich eigentlich überflüssig in den meisten Fällen. Warum ist das verpflichtend? Nur wegen dem Gravatar?

    Antworten
    1. Chris Andersen

      @Jonas
      ich persönlich habe das Gefühl, als ob die Beiträge dadurch ein wenig an Qualität gewinnen. Wenn man mehr Quantität bei den Kommentaren haben möchte, kann man es auch einmal ohne E-mail probieren.
      …und ja… Gravatar ist natürlich auch ein Argument um einen Blog zu beleben.
      Was denkst Du dazu?
      BG Chris :-)

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