WordPress-Backup in drei Schritten

Das WordPress-Backup vollzieht sich in drei Schritten. 1. Export der Inhalte (Artikel und Seiten), 2. Backup der Web-Dateien und 3. Backup der Datenbank. Bloggt man täglich, ist eine tägliche Sicherung möglichst über Nacht angebracht, denn dann wird die Seite für die anderen User nicht langsam. Außerdem sollte man vor Änderungen bei Themes oder Plugins ein Backup durchführen. Hier ist die Detail – Anleitung.

WordPress-Backup: 1. Schritt – Export der Inhalte (Artikel und Seiten)

Eigentlich braucht man diesen Schritt nicht zwangsläufig, denn man sichert ja alles auch über die beiden folgenden Backups. Manchmal macht es aber Sinn, denn sollte man tatsächlich durch Hacker angegriffen werden, macht es manchmal Sinn die gesamte Website von Grund auf neu zu installieren. Dann kann man die Inhalte wieder importieren und schließt somit zu 99% aus Schad-Codes zu reimportieren. Der Export beinhaltet Artikel, Seiten, Kommtare, benutzerdefinierte Felder, Kategorien und Schlagwörter.
Der Export geschiet über die Dashboard-Funktion:
Werkzeuge/Daten exportieren

Wordpress-Backup: Inhalte exportieren

Wordpress-Backup: Inhalte exportieren

WordPress-Backup: 2. Schritt – Backup der Web-Dateien

Die Web-Dateien ist die php-Struktur auf dem Server, also praktisch alle Dateien, die Datenbankinhalte steuern. Diese Web-Dateien kann man über FTP oder noch besser über SFTP herunterladen. Mit Filezilla (FTP-Freeware für Windows und Mac) kann man das en bloque tun, nachdem man die FTP-Zugangsdaten von seinem Provider bekommen hat, die man braucht, um Filezilla mit dem Server zu verbinden.

Nachdem man sich auf seinem Server eingewählt hat, funktioniert Filezilla wie ein Dateimanager. Die Ansicht ähnelt dem, was man von seinem Computer kennt und man kann durch einfaches ziehen mit der Maus Daten bzw. Ordner markieren aus einem Fenster in das andere ziehen um sie hinunter- oder hochzuladen (Upload/Download). Das sieht dann so aus:

WordPress-Backup - Web-Dateien

WordPress-Backup - Web-Dateien

WordPress-Backup: 3. Schritt – Backup der Datenbank

Für das Backup der Datenbank benutzt man am besten phpmyadmin. Das ist eine Benutzeroberfläche zu der man vom Provider einen Link mit Einwahldaten bekommt. Nachdem man sich eingewählt hat, sieht man in der vertikalen Hauptnavigation auf der linken Seite seine Datenbank. Diese klickt man an und geht dann auf den Reiter Exportieren in der horizontalen Navigation, gibt exakt die folgenden Einstellungen ein, klickt auf OK und speichert die Daten auf seiner Festplatte. Dabei sollte man nicht vergessen auch alle Tabellen auszuwählen.

Wordpress-Backup: Datenbank

Wordpress-Backup: Datenbank

Jetzt haben wir das gesamte WordPress-Backup erstellt und können beruhigt alle Änderungen vornehmen.
Welche Tools benutzt Du für das WordPress-Backup? Schreibe einen Kommentar…

4 Gedanken zu „WordPress-Backup in drei Schritten

  1. Rainer

    Problem gelöst. Hatte vor ein paarTagen Domain mapping installiert. Einfügen neuer Plugins und löschen bestehender Plugins anscheinend nur noch über die Netzwerkverwaltung möglich

    Antworten
  2. Hans

    ich nutze den mysql-dumper zum backup der datenbank. per cronjob geht alles automatisch und die zu sichernden tabellen können eingestellt werden.

    die komplette wordpress-installation wird einmal monatlich auf dem webspace gesichert. man weiss ja nie…

    Antworten

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