WordPress 3.5 – Änderungen verständlich

WordPress 3.5 – Änderungen verständlich und kurz erklärt. Den größten Nutzen für den Website-Betreiber bringt nicht das Update, sondern das mitgelieferte neue Responsive Theme Twenty Twelve. Daneben gibt es im Update natürlich noch viele andere kleine nützliche Änderungen wie Blogroll, Bilder-Upload und Galerien und die Einbettung von URLs, deren Vorteile ich im folgenden versuche verständlich zu erklären.

WordPress 3.5 – Änderungen verständlich: Responsive Theme Twenty Twelve

Genau definiert bedeutet Responsive, dass sich das Theme der Bildschirmauflösung des Users dynamisch anpasst. Damit ist die Website also sowohl auf dem normalen Bildschirm als auch auf iPads und iPhone sowie allen anderen Pads und Smartphones leicht zu lesen und man muss nicht permanent den zu lesenden Ausschnitt verschieben, sich hinein- und herauszoomen, wenn man einen Text lesen will.

WordPress 3.5 - Änderungen verständlich

WordPress 3.5 - Änderungen verständlich

Jetzt könnte man fragen: Was hilft mir das Theme Twenty Twelve, wenn ich ein ganz anderes Theme habe? Richtig… im ersten Moment garnichts. Dadurch, dass WordPress mit dem Update auf WordPress 3.5 das neue Theme Twenty Twelve mitliefert, setzt das Unternehmen gleichzeitig einen neuen Standard dem spätestens ab jetzt alle Theme-Ersteller nacheifern werden.
Je nachdem wie schnell der eigene Theme-Ersteller reagiert, wird er im nächsten Update seines Themes eine Responsive-Version nachliefern, wenn er nicht im Vergleich mit allen anderen Themes zurückfallen möchte. Also ist der neue Standard in kurzer Zeit gut für alle WordPress-Nutzer.

Die ersten kostenlosen Responsive-Themes gibt es auch schon. Siehe hier…

Übrigens… wirklich hervorzuheben bei Twenty Twelve sind darüberhinaus die Formatvorlagen, auf die wir schon früher eingegangen sind…
Ich denke auch das ist ein Punkt auf den man bei der Theme-Auswahl achten sollte.

WordPress 3.5 – Änderungen im Backend: Blogroll

Die meisten direkt sichtbaren Änderungen gibt es natürlich im Backend von WordPress 3.5. Die prominenteste Änderung ist sicherlich der fehlende Punkt “Links” in der vertikalen Navigation im Backend. Die Blogroll-Funktionalität, die damit angesprochen wurde, wurde in den Bereich der Plugins verlegt. Wer also in Zukunft auf dieselbe Funktionalität zugreifen möchte, sollte sich ein entsprechendes Plugin installieren. Das kann darüberhinaus den Vorteil haben, dass man ggf. noch mehr Funktionalität geboten bekommt, als bei der bisherigen Lösung.

WordPress 3.5 – Änderungen im Backend: Bilder-Upload und Galerien

Ein weiteres Schmankerl verbirgt sich im Upload von Bildern und der Weiterverwendung der Bilder. Das Upload ist vereinfacht worden und man kann außerdem neue Möglichkeiten bei der Nutzung von Galerien genießen. Man kann ab heute mehrere Galerien in unterschiedlichen Formaten in einem Artikel oder auch einer Seite verwenden. Auch hier ist die Benutzeroberfläche vereinfacht worden.

WordPress 3.5 – Änderungen im Backend: URL-Einbettung

Eine Veränderung, die vielen vielleicht garnicht auffällt ist die veränderte Einbettung von URL auf der Website. Man braucht ab heute nicht mehr den gesamten Einbettungs-Code einzubinden, sondern es reicht eine URL. Die häufigste Anwendung ist Youtube. Hier kann man jetzt einfach die URL in das Editor-Fenster pasten und ist fertig mit der Video-Einbindung. Anpassungen im Einbettungs-Code sollte man bei dieser Vorgehensweise vorher vornehmen.

Das schöne bei WordPress ist: Beim Update gibt es gefühlt nicht soviele Bugs wie bei vielen anderen Software-Anbietern. Deshalb: Nur keine Hemmungen. Das letzte Update von WordPress wurde 28 Mio mal heruntergeladen. Das spricht eigentlich für sich. Also traut Euch und klickt den Button; und falls es tatsächlich Probleme geben sollte, freue ich mich schon auf Eure Kommentare zum Update auf WordPress 3.5. Schreibe einen Kommentar…

4 Gedanken zu „WordPress 3.5 – Änderungen verständlich

  1. Rene

    Wir hatten keine Probleme, das war bei älteren Updates und mit weniger Erfahrung aber auch schon mal anders. Ein Backup sollte aber Pflicht sein!

    Antworten
    1. Chris Andersen

      @Alex
      guter Beitrag… hilft auf jeden Fall weiter :-)

      Ich empfehle allerdings von vornherein nach einem Provider zu suchen, der regelmäßig, möglichst täglich Backups macht.
      Damit spart man sich:
      1. Sicherheitslücke durch zusätzliches Plugin
      2. Das Plugin an sich und damit weniger Arbeit bei WordPress-Updates
      3. Regelmäßige Ausfallzeiten der Website aufgrund zuvieler Zugriffe durch das Download der Webfiles

      Außerdem sollte man sich beim Update an eine bestimmte Vorgehensweise halten, wie hier beschrieben:
      http://www.myblogtrainer.de/backup-erstellen-von-wordpress/

      Was hältst Du von dieser Vorgehensweise? Hast Du noch Verbesserungsvorschläge?
      BG Chris :-)

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