Wie plane ich meine Website mit WordPress?

Wie plane ich meine Website mit WordPress? Alle guten Websites haben eine gute Planung. Eine gute Planung ist also die Grundlage für eine gute Website. Bei der professionellen Website-Erstellung nennt man diesen Punkt Konzeption. Neben den Bereichen Design, Programmierung und Text hat der Bereich Konzeption bzw. Planung eine Übersichtsfunktion, die man immer wieder auffrischen sollte. Man nennt das auch permanentes Prototyping und genau diese Website-Planung macht eine gute Website aus.

Wie plane ich meine Website mit WordPress? – Wichtige Fragen

Zu Beginn sollte man sich ein Blatt Papier nehmen oder einen Editor öffnenWie plane ich meine Website mit WordPress? und folgende Fragen beantworten:
– Was will ich mit dieser Website oder diesem Blog tun?
– Wer wird diese Website lesen?
– Welche Art von Informationen werde ich veröffentlichen?
– Warum tue ich das?
– Für wen tue ich das?
– Wie oft werde ich Artikel veröffentlichen oder Informationen hinzufügen?

Nun fasse diese Information zu einem kurzen Absatz zusammen. Z.B.:
– Ziel und Zweck dieser Website ist…
– …und das Thema oder die Themen sind…
– Die Zielgruppe dieser Website sind…
– Ich werde alle/jeden … (Zeitraum/Zeitpunkt) Artikel über … (Thema/Themen) schreiben.
– Ich tue das, weil … … …

Auf diese Leitlinien kann ich nun immer wieder zurückkommen. Sollten sie nicht mehr stimmen, kann man sie jederzeit anpassen oder optimieren, genau wie die Website. Es ist im Laufe der Zeit auch interessant einen Ablauf zu sehen, bzw. zu sehen, wie sich seine Leitlinien verändert haben.

Wie plane ich meine Website mit WordPress? – Nutzung dieser Informationen

Mit diesen Informationen haben wir schon eine Menge Inhalte für das Layout und das Design der Website eruiert. Die Themen sind unsere zukünftigen Kategorien und Unterkategorien, die Zielgruppe bestimmt das Design mit, da eine junge Zielgruppe sicher ein poppigeres Design als eine seriöse Zielgruppe bekommen sollte, und auch die Aktualisierungshäufigkeit bestimmt das Layout mit, denn schreibt man nur für Kategorien, bedient man sich eines anderen Layouts und Funktionen als wenn man regelmäßig zu aktuellen Themen schreibt.

Wenn man als Beispiel einen FotoBlog nimmt, kann man sich entscheiden, ob man für junge poppige Menschen oder ältere, jung gebliebene bloggen will. Davon leitet sich das Design und auch Layoutkomponenten ab. Bei den Layoutkomponenten könnte man beispielweise daran denken den Text für ältere etwas größer vorzusehen.

Kategorien könnte beispielsweise nach bereisten Ländern geordnet sein, die Unterkategorien wären dann z.B. Städte in den Ländern der Kategorien. Die zeitliche Einordnung kann über einen Kalender oder das Archiv geschehen. Auch werden neue Veröffentlichungen automatisch zeitlich nach Artikeldatum eingeordnet. Man braucht also nicht zwangsläufig extra Kategorien für bestimmte Zeiträume.

Man sollte auch die Frage nach dem Warum nicht vergessen, denn man hat meistens wertvolle oder aktuelle Informationen, die einen interessieren und die man teilen möchte, oder einfach, weil es Spaß macht. Also warum nicht? Jeder tut es.

Mit diesem Wissen kann man schon anfangen seinen Blog zu realisieren, denn man hat mit der Planung der Website alle wichtigen Punkte, die man braucht, um eine Website bzw. einen Blog in WordPress zu erstellen. In unserem WordPress-Kurs: Bloggen mit WordPress sind wir nach dieser Planung an dem Punkt, an dem wir in kürzester Zeit unsere Website fertig haben.

4 Gedanken zu „Wie plane ich meine Website mit WordPress?

  1. EDV-Sachverständiger

    Wichtiger als die Struktur und das Design finde ich den Inhalt. Bei der Planung muss ich nicht nur überlegen, wer ist meine Zielgruppe und was will ich Schreiben, sonern auch wie ich schreibe. Wenn man es schafft einen ausgefallenen und doch sehr guten, im Idealfall auch lustigen Schreibstil zu festigen, schaut der Leser auch gerne regelmäßig auf die Seite bzw. aboniert den RSS-Feed, weil er sich schon auf die neuen Artikel freut und unabhängig vom Thema gerne liest. :)
    Selbst bei fachlichen Blogs kann man seinen Texten eine gewisse Portion “Witz” mit bei mischen. Wenngleich hier natürlich die Qualität des Inhalts das A und O ist.

    MfG
    Christian
    EDV-Sachverständiger

    Antworten
    1. Chris

      Hallo Christian,
      dann stellt sich nur noch die Frage, was laut Statistik mehr bringt. Das kann man leider nicht beantworten, da man nicht messen kann, wer aufgrund der Qualitität der Artikel wiederkommt. Eines ist jedoch sicher: Einen langfristigen Loyalty-Effekt erreicht man auf jeden Fall mit qualitativ hochwertigen Beiträgen. Manche sagen sogar, dass man einen Anteil Persönliches miteinbringen sollte.
      bg Chris :-)

  2. BastB

    Die Kategorien / Struktur sind mit Sicherheit wichtiger als das Design / Template. Das Template kann man mit geringem Aufwand austauschen. Bei der Struktur wird das schon schwieriger, da die Seiten meist schon mit dem alten Pfad durch eine Suchmaschine indexiert wurden. Hat die Suchmaschine die gleiche Seite unter zwei Pfaden indexiert, führt das nur zu Problemen.

    Antworten

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