Wie können Unternehmen erfolgreich eine Community aufbauen? 2

Im ersten Teil des Artikels sind wir auf Umwelt- und Einflussfaktoren einer Community, Analyse, Ziel- und Zweckbestimmung, und Eruierung der Zielgruppenbedürfnisse eingegangen. In zweiten Teil geht es um Kommunikation, Erfolgsmessung, den erfolgreichen Aufbau, Werbung, Erfolgskontrolle und Optimierung und die Einbettung in das Marketing-Mix der Unternehmung.

Kommunikation und Förderung der Gemeinschaft

Ein Community Mitglied meldet sich im ersten Schritt als ganz normales Mitglied an. D.h. das neue Mitglied hat meistens das Recht Kommentare in der Community zu schreiben und ggf. darf es auch die Profile der anderen Mitglieder tiefer ergründen (wie z.B. bei Facebook). Natürlich kann das neue Mitglied durch Treue und ggf. das Schreiben von Beiträgen bald weitere Rechte erlangen wie z.B. Löschen der eigenen Kommentare, Schreiben von Artikeln oder Seiten, Redigieren von Artikeln und Seiten oder gar die vollständige Administration.

Als Administrator hat man dann alle Rechte und könnte das Forum oder den Blog sogar löschen. Deshalb wird dieser Status nur selten oder nur mit vertraglicher Bindung vergeben.

Es ergibt sich also eine gewisse Hierarchie in der Community. Das hat den Vorteil, dass man besser organisieren kann, es kann aber auch neue User abschrecken. Man muss also ein ausgewogenes Verhältnis pflegen, damit sich die Community auch vergrößert. Besonders wichtig sind dabei die führenden Rollen, denn diese sollten auch für ein angenehmes Klima in der Community sorgen.

Mit WordPress kann man diese Rollen recht einfach organisieren. Es gibt verschiedene Plugins, die einem hier das Leben erleichtern, wie z.B. der Role Manager oder auch WP Sentry.

Erfolgsmessung von Communities

Der Erfolg einer Community wird meist an der Mitgliederzahl gemessen. Man unterscheidet in A-, B-, und C-Mitglieder, wobei die Einteilung je nach Zielsetzung vorgenommen werden sollte.
Beispiel:
– A = schreibt mehr als 5 Kommentare in der Woche
– B = schreibt mehr als 1 Kommentar in der Woche
– C = schreibt keine Kommentare

Jede Gruppe bekommt eine bestimmte Behandlung. Die Gruppen können natürlich auch nach anderen Kriterien unterteilt werden:
Beispiele:
– Anzahl der geworbenen Mitglieder
– Anzahl der Pageviews
– Kauf von Produkten oder Dienstleistungen
– Häufigkeit der Wiederkehr in die Community (Loyalty-Effekt)

Wichtig ist sich hier ein Ziel zu setzen und ein Zeit- und/oder Geldbudget anzusetzen. Damit kann man später auch errechnen wieviel ein User wert ist bzw. ob die oder auch welche User den Zeit- und Geldeinsatz wert sind. Meist kann man diesen Wert erst bestimmen, wenn man den langfristigen Wert des Users bestimmt, d.h. was trägt der User langfristig bei und wie groß ist das Budget, welches er langfristig für angebotene Dienstleistungen und Produkte ausgibt. Zur Messung der Erfolgskriterien eignet sich u.a. Google Analytics.

Morgen geht es hier weiter mit: Erfolgreicher Community-Aufbau; Bewerbung von Communities; Erfolgskontrolle und Optimierung; Einbettung in das Marketing-Mix der Unternehmung.

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