Theme-Wechsel – Chance zum Aufräumen

Der Theme-Wechsel bietet die einmalige Chance zum Aufräumen auf der WordPress-Website. Widgets, Sidebars und Plugins, also Seitenelemente und technische Funktionalitäten nehmen im Laufe der Zeit immer mehr Platz ein, gerade wenn man gerne Neues testet und aktuell bleiben will. Beim dieser Art von Neuaufbau der Website kann man Prioritäten intelligent einordnen und allein die simultane Beobachtung des Traffics motiviert täglich und zeigt einem, dass die Entscheidung richtig war. Aber wie fängt man den Theme-Wechsel an?

Theme-Wechsel-Aufwand bei kleinen oder großen Websites

Was ist klein und was ist groß? Hier will ich das einmal so definieren, was beim Wechsel viel Aufwand bedeutet. Viel Content und Kommentare bedeuten beim Theme-Wechsel keinen großen Aufwand. Der größte Aufwand entsteht, wenn man zuvor viele spezielle Änderungen am alten Theme vorgenommen hat, oder ein Theme benutzt hat, welches spezielle Funktionalitäten hatte, die nicht dem allgemeinen Standard entsprechen. Auch wenn der Standard des letzten Themes zu alt ist, bzw. das Theme nicht regelmäßig parallel zum WordPress-Software-Upgrade weiterentwickelt wurde, hat man einen gewissen zusätzlichen Aufwand.

Das alles sollten einen allerdings nicht vom Theme-Wechsel abhalten, denn je länger man wartet desto weniger Traffic hat man und um so größer wird der Aufwand für das Austauschen des Themes.

Theme-Wechsel - Chance zum Aufräumen

Theme-Wechsel – Chance zum Aufräumen – Theme-Vergleichstabelle

Theme-Auswahl

Natürlich gibt es fast unendlich viele freie- und Premium-Themes (=kostenpflichtige Themes), welche man in der Mutter aller Theme-Verzeichnisse direkt im Admin-Bereich des Themes findet:
Design/Themes/Themes installieren.
Premium-Themes sind nicht zwangsläufig besser als die kostenlosen Themes, weil Ziele wie Traffic und Erfolg im direkten Zusammenhang stehen können.
Es macht Sinn sich zwei bis drei Themes auszusuchen und diese in einer Tabelle mit selbst gesetzten Prioritäten zu vergleichen (eine Beispiel-Tabelle gibt es hier…). Noch mehr Sinn macht es diese Themes gleichzeitig zu installieren, um auch die Funktionsweise des CMS (Content Management System) bzw. des Admin-Bereiches in den Vergleich mit aufzunehmen. Manchmal werden schöne Theme-Demos angeboten, aber den Admin-Bereich sieht man nicht, obwohl jener bei der zukünftigen Arbeit über die Menge des Aufwands entscheidet. Der Admin-Bereich sollte übersichtlich und verständlich sein. Man sollte alle Funktionen, die man sonst auch benutzt hat, schnell und einfach, ohne zusätzliches Handbuch, finden können.

Grundlegende Auswahl-Kriterien wie z.B. Farben oder ein Slider sind bei der nicht so wichtig. Die Top-Themes haben meistens eingebaute Funktionen mit denen man die Farben jedes Details abändern kann. Slider kann man leicht mit einem Plugin hinzufügen. Hier schränken viele Premium-Themes eher ein, da sie veraltete Slider anbieten und keine zusätzliche Installation eines aktuellen Sliders zulassen. Aber das ist nur ein Beispiel für Probleme, die mit Premium- oder spezialisierten Themes vorkommen können.

Daher ist meine Empfehlung hier: Nur ein spezialisiertes Themes auswählen, wenn man es wirklich nicht anders geht. In den meisten Fällen kann man z.B. Themes wie Twenty Eleven oder Twenty Twelve (also die WordPress-eigenen Themes) soweit individualisieren, dass es passt.

Theme-Wechsel: Dokumentation des bestehenden Themes

Die Dokumentation des bestehenden Themes sollte beim Theme-Wechsel nicht zu kurz kommen. Aber keine Angst… das artet nicht in viel Arbeit aus. Mit dem Plugin Theme Switch kann man im Admin-Bereich nur für den Administrator das Theme ändern. Das Plugin ist schon etwas älter, funktioniert aber einwandfrei.

Theme-Wechsel: Einordnung der bisherigen Elemente

Nun geht man einfach Schritt für Schritt alle Elemente der Website durch und schaut, wie man sie am besten auf dem neuen Theme einordnet. Dabei sollte man sich besser davon befreien, alles übernehmen zu wollen und nur die absoluten Prioritäten übernehmen. Das ist wie eine Grundreinigung. Danach ist alles sauber und aufgeräumt.

Theme-Wechsel: Tatsächlicher Wechsel

Der Theme-Wechsel an sich, wird dann über Design/Themes/Aktivieren vorgenommen und ist wieder einmal eine der genialen Einklickfunktionen von WordPress.

Zusammengefasst besteht der Theme-Wechsel nur aus zwei Schritten: Aufräumen und Theme-Wechsel.
Was hält Dich noch vom Theme-Wechsel ab? Welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht? Schreibe einen Kommentar…

Ein Gedanke zu „Theme-Wechsel – Chance zum Aufräumen

  1. Horst Wettig

    Also dieses Aufräumen kenne ich – eigentlich sollte man einmal im Jahr das Theme wechseln, nicht nur um dem Besucher optisch was Neues zu bieten sondern auch um sich von der einen oder anderen Altlast zu trennen – von der man den Grund warum man dieses Widget unbedingt einbauen wollte gar nicht mehr weiß.

    Antworten

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