Checklist WordPress Themes

Die Checklist WordPress Themes enthält alle Auswahlkriterien zur Wahl des optimal passenden WordPress Designs. Bei der Theme-Auswahl sind die wichtigsten Entscheidungskriterien oft den persönlichen Prioritäten angepasst. Deshalb treten einige der hier genannten Faktoren für den WordPress-User in den Hintergrund. Suchmaschinenoptimierung, Schnelligkeit, Gestaltungsmöglichkeiten, persönliche Vorlieben im Backend und Frontend, Shop, Blog, Unternehmens-Website, Sprachen und nicht zuletzt ob das Theme Responsive ist, um auf Smartphones und Tablets angezeigt zu werden, sind nur einige der Auswahl-Faktoren.

Wenn Du Dir den immensen Zeitaufwand für die gewissenhafte, praxis- und zukunftsorientierte Theme-Auswahl sparen willst, nimm die Abkürzung und sprich mit einem Profi, der täglich Themes für WordPress-Websites auswählt und nicht nur Kenntnis über die oberflächlichen Kriterien hat, sondern auch weiß, welche Themes bei der täglichen Arbeit den wenigsten Aufwand machen. Ein Kurs zahlt sich wirklich nicht nur sofort sondern auch später aus, weil man sich dann den Aufwand für einen ggf. aufwendigen erneuten Theme-Wechsel spart.Hier kannst Du einen entsprechenden Kurs Theme-Auswahl & Test buchen…

Checklist WordPress-Themes

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Checklist WordPress Themes – Persönliche Vorlieben

Meist geht der Punkt persönliche Vorlieben bei der Theme-Auswahl unter. Er ist aber letztlich meist entscheidend und deshalb bringe ich ihn zuerst. Optimalerweise hat man sich schon einmal umgeschaut und sich Notizen gemacht, was einem am besten gefällt, bzw. was einem auf anderen Websites fehlt. Hat man bestimmte Farbvorlieben und mag man grafische Elemente, um aus der Masse der Websites herauszustechen. Das sind nur einige Punkte, die immer wieder genannt werden. Jeder hat seinen eigenen Geschmack, der wichtig ist, weil er oft zur eigenen Zielgruppe passt.

Man sollte also ruhig selbstbewusst mit den persönlichen Vorlieben umgehen, dabei aber nicht vergessen, dass es sich bei WordPress-Themes um günstige Design-Templates bzw. Vorlagen handelt, die in gewisser Weise standardisiert sind. Man kann das mit dem Kauf eines Fertighauses mit verschiedenen Modulen vergleichen, welches viel billiger ist, als ein individueller Entwurf eines Architekten. Deshalb gibt es auch kein perfektes Theme. Ein persönlich passendes perfektes Theme muss nämlich auf jeden Fall individualisiert sein und dafür gibt es Multimedia-Agenturen, die bis zu 100.000 Euro und mehr für die Entwicklung einer individuellen Website nehmen. Dort kann man dann alles selbst bestimmen und alle Detailwünsche verwirklichen lassen.

Checklist WordPress Themes – Oberflächliche und tiefere Auswahlkriterien

Die meisten Übersichten bieten leider nur einige oberflächliche Auswahlkriterien für die Theme-Auswahl wie Farben, Spalten, Breite, Eigenschaften (=Features) und Thema. Will man nur schnellstarten und den ersten Schritt tun ist das sicherlich genug. Sobald man allerdings eine Idee potenziell erfolgreich realisieren will, reicht diese Oberflächlichkeit nicht aus, denn die Zeit, die man durch den Schnellstart spart, resultiert in Form von zukünftigem Zeit- oder Geldaufwand. Deshalb ist meine dringende Empfehlung sich hier Zeit oder ein wenig Geld zu nehmen, um das Traumprojekt von Beginn an besser aufzustellen.

Etwas tiefere Auswahl-Faktoren sind Download-Anzahl, Bewertungen und ein vorhandenes bzw. aktives Forum zum Theme. Masse schafft Informationen und spart viel Zeit und Geld, wenn das Forum nicht kostenpflichtig ist. Die Erfahrung aus vielen Projekten zeigt mir, dass kostenpflichtige Themes oder Foren nicht unbedingt für Qualität stehen. Das kann sehr unterschiedlich sein.

Checklist WordPress Themes – Einsatzbereich

Der Einsatzbereich, die Branche, Blog, Website oder Webshop, Magazin, Event-Site, Dokumentation, Portfolio oder Tagebuch… wichtig ist das Ziel, welches man verfolgt und welche Entwicklungsrichtungen man sich noch vorstellen kann. Welches Geschäftsmodell liegt vor? Hat man einen Businessplan, ein Produkt oder eine Dienstleistung? Plant man schlicht und einfach oder groß und umfassend? Richtig gut ist es, wenn man eine Grobkonzeption vorliegen hat, in der schon alle Planungen enthalten sind. Dabei helfen oft Mindmaps mit denen sich flexibel herausstellt, was man eigentlich will.

Checklist WordPress Themes – Frontend

Was kann ich auf der Website sehen, bzw. was soll das Theme zeigen? Das Frontend ist die Website, wie sie für alle User im Internet zu sehen ist. Das einfachste ist sich in die Mindmap einzutragen, was einem woanders gefällt und was man davon selbst im ersten, zweiten, dritten Schritt realisieren möchte. Eine Website bedeutet permanentes Prototyping, bzw. permanente Verbesserung und Veränderung. Inhalte, Bilder und Videos sind hier nur einige von vielen Elementen, die das Frontend der Website darstellen kann. Man kann das Frontend mit tausenden von Funktionalitäten (Plugins) erweitern, welche man im Backend hinzufügt.

Checklist WordPress Themes – Backend

Das Backend ist die Administrationsebene von WordPress. Hier hat der normale User keinen Zugang. Hier bestimmt man, wie das Frontend der Website aussehen kann mit allen Sprachen, Plugins, Sidebars & Widgets, Farben bzw. welche Social Communities wie Google+, Twitter und Facebook z.B. auf der Homepage sichtbar und ggf. verknüpft sein sollen.
Darüber hinaus haben Themes auch bestimmte Optionen von vornherein vorliegen, die Plugins überflüssig machen. Das kann dazu führen, dass die Website sich schneller aufbaut. Will man herausfinden, ob das Theme bestimmte Optionen enthält oder nicht muss man eine manchmal vorliegende gute Anleitung finden oder das Theme probeinstallieren. Manche Themes schließen auch bestimmte Plugins aus, die man sich vorher vorgestellt hat.

Checklist WordPress Themes – Technische Details

Technische Details bei der Theme-Auswahl sind Ladezeiten, Code-Qualität zur Browserkompatibilität, Theme-Entwicklungsfähigkeit, regelmäßige Updates zeitkonform zum hochfrequenten WordPress-Update, ob das Theme Responsive ist, sich also automatisch Smartphones und Tablets, also verschiedenen Bildschirmauflösungen flexibel anpasst, ob das Theme Shortcodes für bspw. Tabellendarstellungen akzeptiert und ob Buttons in verschiedenen Farben vorliegen, damit man in Webshops den Conversion-Prozess vernünftig optimieren kann.

Außerdem sind einige Themes schon besser auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) eingestellt als andere. Harmoniert das mit den entsprechenden SEO-Plugins oder nicht? Inwiefern passt sich eine ggf. gewünschte Multilingualität in dieses Gefüge ein? Ist das Theme sprachenfähig? Welche Sprachen können im Frontend bzgl. Systemmeldungen oder Content eingestellt werden. In welcher Sprache ist das Backend? Spätestens hier merkt man wie komplex die Theme-Auswahl sein kann.

Es ist also gleichzeitig wichtig darauf zu achten, dass man sich am Anfang von der Komplexität des Themes her nicht übernimmt, damit man nicht die Lust verliert. Es gibt auch sehr einfache Themes, die für jeden einfach verständlich sind und trotzdem über Plugins in fast alle Richtungen erweitert werden können. Hier sind vor allem die WordPress-eigenen Themes Twenty Ten, Twenty Eleven und Twenty Twelve zu empfehlen. Hier ist ein Vergleich…

Checklist WordPress Themes – Premium oder kostenlos?

Wie schon oben angedeutet ist kostenlos nicht unbedingt schlechter als Premium. Im Premium-Bereich sollte man sich darüber klar sein, dass der Theme-Programmierer mit der Erstellung von Themes Geld verdient und über die Bereitstellung von Themes im Internet sehr viel zu tun hat, also Zeit sehr knapp ist. Der Theme-Ersteller ist also auf der einen Seite versucht in das Theme Elemente einzubauen, die neue Kunden schaffen sollen und auf der anderen Seite hat er meist soviele Kunden, dass der dann fällig werdende Service schnell recht teuer werden kann.

Anbieter kostenloser Themes haben höhere Ziele. WordPress selbst geht es mehr um die Verbreitung von WordPress als darum mit Themes Geld zu verdienen. Außerdem gibt es in diesem Bereich viele Idealisten, die einfach nur helfen wollen, oder die Themes als Hobby erstellen.

Hat man sowieso schon Einkommen bzw. Investitionskapital und nicht nur ein riesiges Zeitbudget und findet man ein branchenspezifisch passendes Theme, kommt man oft in den Bereich, in dem Premium-Themes Sinn machen.

Checklist WordPress Themes – Links für kostenlose und Premium-Themes

Es gibt gefühlt unendlich viele Theme-Verzeichnisse und -Anbieter. Hier verliert man schnell den Überblick. In meinem WordPress-Kurs Theme-Auswahl & Test stelle ich individuell passende Links zur Verfügung.
Allgemeine Links für WordPress-Theme-Verzeichnisse sind:
- Kostenlose Themes
- Premium Themes

Hast Du noch weitere Anregungen oder Gedanken, die in die Checklist WordPress-Themes passen? Schreibe einen Kommentar…

5 Gedanken zu „Checklist WordPress Themes

  1. Dorian

    Sehr informativer Artikel. Was mich sehr überrascht hat ist deine Angabe zu den Agenturen die 100k Euro für die Entwicklung einer Webseite nehmen sollen. Wer gibt denn so viel Geld für eine Webseite aus? Ist das ein Tippfehler?

    Antworten
    1. Chris Andersen Artikelautor

      @Dorian
      Das ist kein Tippfehler. Natürlich gibt es immer mehr einfache Websites. Die Marktführer wissen aber genau, dass nur die Perfektion gewinnt und setzen deshalb schon immer und immer mehr auf anspruchsvollere Lösungen.

  2. Frank

    Ich nutze für meine Webseiten, die ich in Magazin-Form gestalten möchte, das Brainford Magazin Themes von Prinz. Für diesen Zweck ist es ideal, finde ich. Ich schätze aber z.B. die Thesis-Themes aus dem Hause DIYThemes, leider nur englischsprachig.

    Antworten
  3. Lutz

    Wirklich ein super Artikel. Ich schau immer die Responsive Designs durch und suche mir da was passende aus, was mir gefällt. Bei mir ist das immer Bauchgefühl :)
    Die neueres Themes haben ja immer viele Einstellmöglichkeiten und wenn doch was nicht dabei ist, such ich nach ner Lösung die ich selbst einbauen kann.

    Antworten
  4. Frank

    Also ich finde die Themes von web2feel.com gut gelungen. Kostenlos und gut im SEO. Hatte davor schon ettliche durchprobiert. Es gibt auch so manch schlechteres Premium Theme ^^

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