Backup erstellen von WordPress

Wie kann ich ein Backup in WordPress erstellen? Das WordPress-Verzeichnis und die Datenbank, sind die beiden Bereiche, die man bei WordPress sichern muss, um ein vollständiges Backup zu erstellen. Besonders für WordPress-Anfänger ist es wichtig, sich darum zu kümmern, damit nicht alle bisherige Arbeit umsonst war.

Backup erstellen von WordPress – Vorbereitung

Bevor man ein Backup durchführt, sollte man im Admin-Bereich unter Kommentare/Spam alle Spam-Kommentare löschen. Darüberhinaus sollte man, wenn man ein Statistik-Plugin installiert hat, die Statistik-Dateien löschen, die man nicht mehr braucht. Die Statistik-Plugins sind normalerweise die Bereiche, die in der Datenbank am meisten Platz einnehmen. So können schnell 3-4 MB Datenbankverbrauch entstehen.

Zur Erstellung des Backups benutzt man übrigens nicht die Funktionen Daten importieren oder Daten exportieren unter Werkzeuge! Damit würde man nur Inhalte, keine Strukturen sichern.

Backup erstellen von WordPress – Sicherung des WordPress Verzeichnisses

Beim WordPress-Verzeichnis handelt es sich um die Dateien (darunter viele php-Dateien), die wir bei der Installation via FTP auf unseren Server verschoben haben. Durch die Installation und die Verknüpfung mit der Datenbank wird es möglich, dass WordPress auch eine Datenbank benutzt.

Zur Sicherung gehen wir ähnlich vor wie bei der Installation von WordPress:
– Sicherstellung einer schnellen Internetverbindung und eines Stromanschlusses
– Download und Installation eines freien FTP-Programms (z.B. Filezilla)
– Öffnen des FTP-Programms
– Eingabe der Zugangsdaten unter Filezilla/Datei/Servermanager
– Die FTP-Zugangsdaten hat man vom Host bzw. Provider bekommen
– Anlegen eines neuen Ordners auf unserem Computer, bei Filezilla im linken Fenster
– Kopieren des gesamten WordPress-Verzeichnisses durch ziehen mit der Maus vom Server auf unseren eigenen Rechner (bei Filezilla vom rechten in das linke Fenster)

Das war es auch schon. Nun dauert es eine Weile, je nach Bandbreite und Umfang der Datei, bis das gesamte Verzeichnis gesichert ist. Ist die Übertragung abgeschlossen, können wir uns dem Backup der Datenbank zuwenden.

Backup erstellen von WordPress – Sicherung der WordPress-Datenbank

Die Sicherung der WordPress-Datenbank ist mindestens genauso wichtig wie das WordPress-Verzeichnis, denn nur beide Teile zusammen ergeben letztlich unsere Website bzw. unseren Blog. In der Datenbank werden alle bisher erstellten Inhalte abgelegt. Alle Artikel und Seiten, alle Verknüpfungen und Links und vieles mehr.

Die Sicherung der Datenbank kann man auf drei unterschiedlichen Wegen erreichen:
– Der Provider oder Host macht das täglich automatisch (nachfragen!)
– Via phpMyAdmin (Ein Programm zur Kontrolle der Datenbank)
– Via Plugin

Das Einfachste ist sicherlich, wenn der Provider das macht. Das hat auch einen Vorteil für ihn, denn dann wird seine Bandbreite nicht täglich belastet. Das Sicherste ist allerdings, wenn man die Datei auch auf seinem eigenen Rechner hat. So ist man unabhängiger. Die einfachste Lösung dafür, ist eines der Plugins von WordPress zu nutzen wie z.B.:
- WP DB-Backup
- WP DB-Manager
- BackUpWordPress
Zur Beschreibung: Backup komprimieren hier klicken…

Letztlich betonen wir besonders in unserem WordPress-Kurs: Bloggen mit WordPress immer wieder wie wichtig eine organisierte Datensicherung ist. Das Erstellen eines Backup bei WordPress ist recht einfach. Also sollte man es auch regelmäßig tun.

Wie oft machst Du ein Backup?

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5 Gedanken zu „Backup erstellen von WordPress

  1. Amos von blogVault

    Vielen Dank für deinen guten Artikel über WordPress Backups. Die vorgestellten Plugins sind ganz interessant aber meistens leider auch etwas schwer zu bedienen. Wir haben für alle die ihr WordPress einfach sichern wollen ein Backup Dienst gestartet. Das Backup läuft komplett automatisch uns sichert nicht nur die Datenbank sondern das komplette WordPress. Vielleicht ist es ja auch für den ein oder anderen Interessant der sich nicht mit Plugins, FTP, Amazon, PHPmySQL auseinandersetzen will. Freue mich immer über Feedback!

    Antworten
    1. Chris Andersen

      @Amos
      das wäre doch einmal ein Ansatz, wenn Ihr ein besseres Plugin für WordPress entwickelt. ;-) Die professionellen Nutzer bezahlen sicherlich auch gern dafür, wenn sie diesen Dienst nicht sowieso schon bei ihrem Website-Provider mitbezahlen ohne es zu wissen.

      Ich denke, dass die Backup-Plugins bei WordPress nicht so perfekt entwickelt sind, weil die meisten sowieso einen Provider haben, der das Backup jede Nacht automatisiert für sie generiert.

      Bietet Ihr auch Webhosting an oder kooperiert mit einem Webhoster, den Ihr empfehlen könnt und der dann Eure Leistung inkludiert im Paket anbietet?
      BG Chris :-)

  2. Sylvie

    Hallo Chris,

    danke für den Artikel, er ist sehr aufschlußreich. 2 Fragen hab ich noch. Was empfiehlst du eher? Backup per Ftp oder per Plugin?? Und welches Plugin würdest Du eher benutzen?

    LG Sylvie

    Antworten
    1. Chris

      Hallo Sylvie,
      ein Backup per Ftp ist leicht und man spart sich ein Plugin. Ganz klare Empfehlung: Ohne Plugin.
      bg Chris :-)

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