8 C-Modell des Social Marketing

Die 8 Cs des Social Marketing also Content, Creative Comments, Consistency, Communication, Community, Credibility, Connections und Conversion sind eine gute Vorgehensweise eine WordPress-Website aufzubauen und erfolgreich zu sein. Die Reihenfolge sollte man sich dabei immer wieder bewusst machen und verstehen. Dahinter steht nämlich der Conversion Stream einer Website, den man genauso in der Webstatistik wiedererkennen kann bzw. abbilden sollte.

8 C-Modell des Social Marketing – Ursprung

8 C-Modell des Social Marketing

4-P-Modell Marketing

Der Ursprung des 8 C-Modell des Social Marketing liegt sicherlich im 4 P-Modell des klassischen Marketing, also des Marketing Mix Modell, welches in der klassischen Literatur sowohl bei Kotler/Bliemel: Marketing Management als auch bei Meffert: Marketing, den beiden Bibeln des Marketing ausführlich beschrieben wird. Dabei geht es um:
– Product = Produktpolitik = Consumer
– Price = Preispolitik = Cost
– Promotion = Kommunikationspolitik = Communication
– Place = Distributionspolitik = Convenience
Dieses sogenannte Marketing-Mix wird im Marketing Managementprozess von der übergeordneten Marketing Strategie und der untergeordneten Realisierung umgeben. Dabei spricht man beim 4 P-Modell bzw. Marketing-Mix auch von der Marketing-Taktik. Dieses 4 P-Modell wurde im Laufe der Zeit erweitert und je nach Verwendungszweck angepasst. So gibt es mittlerweile ein 10 P-Modell und auch ein 4 C-Modell, welches ich auch in der obigen Auflistung erwähne.

Vom 6 C-Modell zum 8 C-Modell des Social Marketing

Das Online-Marketing wurde in der Literatur zuerst der Kommunikationspolitik zugeordnet, später gab es auch Theorien es im gesamten Marketing-Management-Prozess darzustellen und natürlich kam man im Laufe der Zeit auch zu einem dem Online Marketing untergeordneten Modell des Social Marketing, denn ohne Struktur kann man nicht wirklich optimieren. So entstand das 6 C-Modell welches auch sukzessive erweitert wird um den immer neuen Gegebenheiten und Neuerungen gerecht zu werden. Mittlerweile möchte ich lieber von einem 8 C-Modell des Social Marketing sprechen, welches die folgenden Punkte umfasst:
– Content = Inhalt
– Creative Comments = Kreative Kommentare
– Consistency = Beständigkeit
– Communication = Kommunikation
– Community = Gemeinschaft
– Credibility = Glaubwürdigkeit
– Connections = Verbindungen
– Conversion = Umsetzung
Dieses C-Modell sollte man als einen Prozess verstehen, den man in seiner Statistik abbildet, um den Prozess bzw. den Erfolg Schritt für Schritt zu optimieren. Denn im Grunde geht es darum Pageviews und Besucher über interessante Inhalte zu generieren und diese einem Ziel zuzuführen, welches, je nach eigener Zielsetzung finanzieller Erfolg (Conversion) heißen kann.

Content - Comments-Consistency-Communication - Community - Credibility - Connections - Conversion

Content - Comments-Consistency-Communication - Community - Credibility - Connections - Conversion

8 C-Modell des Social Marketing – Content

Der grundlegende Faktor für Erfolg im Internet ist Content. Hat man keine Inhalte, können Suchmaschinen einen nicht finden, denn man verfügt dann auch über keine suchrelevanten Keywords. Suchmaschinen lieben Content, denn ohne Content macht eine Suchmaschine keinen Sinn. Nicht umsonst heißt hier der nie alternde Spruch: Content is King.
Das bedeutet für jeden Website-Betreiber, dass er Content zu seinem Thema produzieren muss… also: Schreiben, schreiben, schreiben!

8 C-Modell des Social Marketing – Creative Comments

Sobald man also Inhalte produziert hat, sollte man die Möglichkeit für Kommentare schaffen, denn dadurch gibt es erstens mehr Content und zweitens neue Ideen, den Content auszuweiten. Besonders bei kreativen Kommentaren bekommt man Anregungen. Ob diese Kommentare positiv, informativ, belehrend oder negativ sind, spielt keine Rolle. Kontroverse oder negative Kommentare regen uns an und machen User neugierig nach dem Motto: Good news are bad news. Darauf sind Informationskonsumenten bzw. User, also unsere Besucher richtig scharf.

8 C-Modell des Social Marketing – Consistency

Wichtig sind natürlich nicht nur viel Content und Kommentare sondern auch die Beständigkeit (Consistency) des Schreibers bzw. der Website. User und Suchmaschinen mögen permanente Verlässlichkeit. Also sollten wir regelmäßig schreiben. Dabei kommt es weniger darauf an 10 Artikel pro Tag zu schreiben. Die Frequenz der neuerscheinenden sollte bloß regelmäßig sein. Natürlich sind viele qualtitative Artikel besser als wenige. Trotzdem sollte man Quantität und Qualität im Auge behalten und sich eine bestimmte Frequenz vornehmen, an die man sich auch hält.

8 C-Modell des Social Marketing – Communication

Aus dem klassischen Marketing wissen wir, dass es viele Kommunikationskanäle gibt. Z.B. TV, Radio, Außenwerbung, PR, Direktmarketing, Dialogmarketing, usw.
Im Social Marketing gibt es Kommunikationskanäle wie E-mail, Skype, Telefon, Fragen, Kommentare, Facebook, Twitter, Kontaktformulare, Shout-Box, ICQ, Chat und viele mehr. Deshalb sollte man für seine Website ein Ranking erstellen, welches die wichtigsten Kommunikationskanäle sind und diese entsprechend anbieten, damit jeder User den Kanal angeboten bekommt, den er auch nutzt, denn Kommunikation ist User-Bindung und daraus kann über virtuelle und konventionelle Mundpropaganda ein Viraleffekt entstehen.

Das ist Aufwand der betrieben werden muss, um erfolgreich zu sein. Je mehr Kommunikationskanäle man öffnet, desto mehr User haben erst die Möglichkeit zu kommen.

8 C-Modell des Social Marketing – Community

Die Kommunikation führt zu Gemeinschaft. Ob Facebook, Twitter oder andere… alle erfolgreichen Websites nutzen Communities also Gruppen von Menschen mit ähnlichen Interessen. Wobei hier der Schwerpunkt auf “ähnlich” liegt. Hat man ein gemeinsames Hobby oder Interesse sozialisiert man sich mit anderen. Der Website-Betreiber hat bei ähnlichen Usern weniger Aufwand und kann gleichartigen Content für viele erstellen.

Auch die gegebenen Antworten gelten für viele. Hat man viele User mit denselben Interessen auf seiner Website, also in seiner Community, ist das auch ein Zeichen für die Suchmaschinen, dass man höher gerankt wird. Von der Community gehen viele Dinge aus. Am wichtigsten ist allerdings die Bindung, die durch die Sozialisierung in der Gruppe entsteht.

8 C-Modell des Social Marketing – Credibility

Entsteht eine Community ist es auch wichtig glaubwürdig zu sein. Durch Kommunikation kann man diese Glaubwürdigkeit (Credibility) erlangen. Man bekommt Feedback, sammelt alle Informationen und stellt sie für alle anderen Community-Mitgliedern bzw. Besuchern der Website zur Verfügung. Das erhöht die Glaubwürdigkeit. Eine starre unveränderte Meinung und Lerneffekt ist hinderlich. Man muss flexibel sein und das auch kommunizieren.

Feedback muss strukturiert eingeflochten werden um Credibility zu erhalten und zu konservieren. Man baut sich praktisch einen guten Ruf bzw. eine Reputation auf. Dabei schaden Referenzen (Credits) nicht.

8 C-Modell des Social Marketing – Connections

Connections, Kontakte, Links oder Netzwerke… es gibt die unterschiedlichsten Bezeichnungen dafür. Alles sind gleichzeitig auch Referenzen und haben Auswirkungen auf unsere Credibility. Wir haben Verbindungen (Connections) zu Kontakten, Benutzern, Klienten und Kunden. Alle können uns helfen erfolgreich zu sein, auch wenn nicht alle kaufen.

Kontakte im Netzwerk können uns wichtige neue Wege eröffnen, Benutzer können kommentieren, kaufen und weiterempfehlen, Klienten und Kunden bringen uns, im Gegensatz zum indirekten Erfolg der vorgenannten, einen direkten zählbaren Erfolg. Trotzdem darf man nie vergessen, dass nur das Gesamtgefüge zum optimalen Erfolg führt.

8 C-Modell des Social Marketing – Conversion

Und damit sind wir beim vorerst letzten Punkt der Conversion also die Umsetzung. Wie setze ich all das in Erfolg um? Dafür gibt es kein allgemein gültiges Rezept. Wenn man allerdings dieses Modell befolgt, wird man schnell erkennen, dass einem alle Beteiligten sukzessive den Weg zum individuellen Erfolg aufzeigen. Dabei können sich auch ganz neue Wege zum Erfolg ergeben, bei denen die Gewinnspanne meist höher ist als bei den herkömmlichen Geschäftsmodellen.

Grundvoraussetzung für eine gute Conversion ist der Conversion-Prozess, der natürlich optimiert dargestellt werden muss. Will man etwas verkaufen muss man den Benutzer für etwas interessieren und in den Conversion-Prozess auf der Website bringen. Das ist der eigentliche Verkaufsprozess, der in maximal 4 Stufen (4 Websites) ablaufen sollte. In diesem Prozess darf nichts ablenken. Keine Fremdwerbung usw. Man hat also einen Teaser (Textlink oder Werbung) im Content und ab dem Klick auf den Teaser wird der User stringend zum Verkauf geführt.

8 C-Modell des Social Marketing – Weitere Punkte

Dieser erste Verkauf bzw. die erste Conversion ist eigentlich erst der Anfang des Erfolgs. Ab jetzt geht es um Kundenbindung und -betreuung, um Warenkorbgröße und die Optimierung der Warenkorbgröße, um Produktdifferenzierung oder -diversifikation. Alles um den Kunden zu “pampern”. Hier kommen wir von Content is King zu Der Kunde ist König. Die reine Kundenorientierung ist der Weg zum Erfolg.

An dieser Stelle könnte das 8 C-Modell um Cs nach der Conversion erweitert werden. Z.B. Cash, Cash Cows usw. womit wir allerdings wieder im herkömmlichen Marketing angekommen sind. Ein Marketing Modell muss flexibel und erweiterbar sein. Wenn Du also weitere Ideen zur Erweiterung (Tiefe oder Breite) des 8 C-Modell des Social Marketing hast, schreibe einen Kommentar…

Ein Gedanke zu „8 C-Modell des Social Marketing

  1. Marcus

    Wirklich toller und informativer Artikel über ein sehr interessantes Thema. Social Marketing wird vermutlich weiterhin von Jahr zu Jahr immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken…

    Liebe Grüße

    Antworten

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